Geschäftsjahr 2020
Berner Kantonalbank steigert Gewinn um 3,9 Prozent

Die Berner Kantonalbank BEKB blickt auf ein gutes Jahr zurück: Sie konnte ihren Gewinn auf 148 Millionen Franken steigern. Das Hypothekargeschäft wuchs stark.

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Die Berner Kantonalbank hat im vergangenen Jahr gut gewirtschaftet.

Die Berner Kantonalbank hat im vergangenen Jahr gut gewirtschaftet.

Keystone

(abi) Das vergangene Jahr sei anspruchsvoll gewesen. Dabei habe die BEKB gezeigt, dass sie agil und krisenresistent sei, teilte sie am Freitag mit. Der Jahresgewinn stieg um 3,9 Prozent auf 148,4 Millionen Franken. Die Bilanzsumme stieg um 3,5 Milliarden auf 36,4 Milliarden Franken. Diese Zunahme sei vor allem auf den starken Anstieg der flüssigen Mittel im Zusammenhang mit dem Tiefzinsumfeld mit Negativzinsen zurückzuführen.

Ein starkes Wachstum verzeichnete das Hypothekargeschäft: Die Hypothekarforderungen stiegen um 874,2 Millionen auf 23,5 Milliarden Franken. Insgesamt seien die Kundenausleihungen um 880,4 Millionen auf 24,9 Milliarden Franken gestiegen. Ein Grund dafür sei der verstärkte Wunsch nach einem Eigenheim aufgrund der Corona-Pandemie. Derweil sei die Refinanzierung und Liquidität der BEKB überdurchschnittlich solid und die Kundenausleihungen seien weiterhin vollständig mit Kundengeldern und Pfandbriefdarlehen gedeckt.

Zudem habe sich die Bank als wichtige Partnerin für lokale KMU bei der Krisenbewältigung gezeigt: So habe sie innerhalb kürzester Zeit 50 Millionen Franken für Sonderdarlehen bereitgestellt – «und dies noch vor der Bundeshilfe».