Geschlossene Hotels belasten das Betriebsergebnis von Orascom

Die Immobilienfirma und Hotelbetreiberin Orascom spürte im ersten Quartal den Einbruch des Tourismus in der Coronakrise. Der Umsatz ging um 5,3 Prozent zurück.

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Samih Sawiris' Gesellschaft Orascom spürte im ersten Quartal die Coronakrise.

Samih Sawiris' Gesellschaft Orascom spürte im ersten Quartal die Coronakrise.

Keystone

(agl) Die Orascom Development Holding erzielte im ersten Quartal einen Umsatz von 92,9 Millionen Franken, wie die Gesellschaft des ägyptischen Investors Samih Sawiris am Montag mitteilte. Beim Gesamtumsatz gab es einen Rückgang von 5,3 Prozent, das bereinigte Betriebsergebnis ging im Vergleich zum Vorjahr von 20,6 auf 15,2 Millionen Franken zurück. Insgesamt weist Orascom einen Nettoverlust von 4,2 Millionen aus.

Grund für den Rückgang sei vor allem die vollständige Schliessung des Hotelgeschäfts, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Hotel-Umsätze gingen deshalb im ersten Quartal um 22,5 Prozent zurück. Einen leichten Anstieg meldet Orascom derweil im Immobiliengeschäft. Die Netto-Immobilienverkäufe seien um 1,8 Prozent auf 107,7 Millionen Franken angestiegen, was hauptsächlich auf eine Zunahme der Verkäufe in den ägyptischen Reisezielen zurückzuführen sei.

Für das laufende Jahr will Orascom aufrung der Coronapandemie keine Ergebnis-Prognosen abgeben. Man habe im Mai damit begonnen, die Bautätigkeiten zu beschleunigen und verlorene Zeit aufzuholen. In den Hotels gebe es zurzeit eine positive Auslastung, die Buchungen hätten rasch wieder zugenommen. Die SkiArena in Andermatt werde voraussichtlich Anfang Juli für das Sommergeschäft wieder geöffnet.