Haushalte sparen zehn Franken im Jahr bei der Stromrechnung 2021

Die schweizerischen Strompreise in der Grundversorgung für Haushalte sinken für das Jahr 2021 leicht. Dies geht aus den neusten Berechnungen der Eidgenössischen Elektrizitätskommission hervor.

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Hochspannungs-Mast bei Chamoson-Chippis im Wallis.

Hochspannungs-Mast bei Chamoson-Chippis im Wallis.

Keystone

(dpo) Ein typischer Haushalt mit einem Verbrauch von 4500 Kilowattstunde bezahlt im kommenden Jahr 20,5 Rappen pro Kilowattstunde. Das sind 0,2 Rappen pro Kilowattstunde weniger als 2020, wie die Eidgenössische Elektrizitätskommission (ElCom) am Donnerstag mitteilt. Auf ein Jahr gerechnet, entspreche dies einer Stromrechnung von 922 Franken und einer Ersparnis von zehn Franken.

Insgesamt werden die Tarife laut Mitteilung bei 38 Prozent der Netzbetreiber erhöht, bei 39 Prozent der Netzbetreiber reduziert und bei 23 Prozent gibt es keine Änderung.

Gegenläufige Effekte bei Tarifen

Für 2021 seien bei den Tarifen gegenläufige Effekte zu beobachten. Einerseits steigen die Netzkosten für einen typischen Haushalt geringfügig um zwei Prozent von 9,3 auf auf 9,5 Rappen pro Kilowattstunde. Dafür sinken die Energietarife für die Haushalte von 7,9 auf 7,7 Rappen pro Kilowattstunde. Die Abgaben und Leistungen an die Gemeinwesen bleiben wiederum stabil und belaufen sich auf 0,8 Rappen pro Kilowattstunde, so die Elektrizitätskommission. Der Netzzuschlag bleibe unverändert auf dem gesetzlichen Maximum von 2,3 Rappen pro Kilowattstunde.

Die unterschiedlichen Netzkosten seien auf die topografischen Gegebenheiten des Versorgungsgebiets sowie dem unterschiedlichem Konsumverhalten der Endverbraucher oder Effizienzunterschiede der Netzbetreiber zurückzuführen. Die Differenzen im Energietarif ergeben sich laut Mitteilung wiederum aus einem differenzierten ökologischen Produktemix oder aus einem unterschiedlichen Anteil an Eigenproduktion.