Hilferuf zeigt Wirkung: Online-Magazin Republik erhält 250'000 Franken an Spenden

Das Medien-Startup hat im Dezember auf seine schlechte finanzielle Lage aufmerksam gemacht. In nur einem Monat sind nun über 1000 neue Abonnements verkauft worden.

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Die Redaktion der Republik befindet sich an der Langstrasse in Zürich.

Die Redaktion der Republik befindet sich an der Langstrasse in Zürich.

Bild: Keystone

(gb.) «Es ist mehr Unterstützung gekommen, als wir uns erhoffen konnten», sagt Clara Vuillemin, Verwaltungsrätin der Republik, in einem Video, das das Medien-Startup am Sonntag ihren Abonnentinnen und Abonnenten geschickt hat. Die Republik hat anfangs Dezember öffentlichkeitswirksam darauf aufmerksam gemacht, dass im März seine Schliessung drohe, wenn es bis dahin nicht 19'000 Abonnentinnen und Abonnenten habe, sowie zusätzliche 2,2 Millionen Sponsorengelder aufgetrieben werden könnten.

Gemäss ihrem neusten Newsletter hat die Republik einen Monat nach dem Aufruf das Abo-Ziel bereits erreicht. 20'000 Abonnements zählt das Magazin zurzeit. Viele Neuabonnenten haben zudem freiwillig mehr als den Abopreis von 240 Franken bezahlt. So ist über eine Viertelmillion an Spendengeldern zusammengekommen. Doch in den nächsten Wochen müssen die Mehrheit der Kunden über eine Verlängerung ihres Abos entscheiden – welches ihnen im Fall der Schliessung des Magazins nur bis Ende März etwas bringt.