Hotels der Orascom-Gruppe leiden weiter unter der Coronapandemie

Das Geschäft der Immobilien- und Hotelgruppe Orascom läuft seit Juni wieder an, bleibt aber auch im dritten Quartal hinter den Umsätzen des Vorjahres zurück. Unter dem Strich resultierte ein Reinverlust.

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Der Investor Samih Sawiris ist Gründer und Verwaltungsratspräsident von Orascom. (Archivbild)

Der Investor Samih Sawiris ist Gründer und Verwaltungsratspräsident von Orascom. (Archivbild)

Keystone

(gb.) Die Hotel- und Immobiliengruppe Orascom hat im dritten Quartal des laufenden Jahres 96,4 Millionen Franken umgesetzt und erleidet damit einen Rückgang von 5,8 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Wie das Unternehmen mit Sitz in Altdorf (UR) am Montag mitteilte, haben sich die Resultate seit der Aufhebung von Reisebeschränkungen und Vorsichtsmassnahmen im Juni jedoch «rasch verbessert».

Gesamthaft erwirtschaftete Orascom in den ersten neun Monaten 260,4 Millionen Franken. Das sind 64,8 Millionen weniger als im Vorjahr. Es resultierte ein Reinverlust von 26,6 Millionen Franken. In den ersten neun Monaten des Vorjahres war der Nettoverlust mit 7,9 Millionen Franken deutlich tiefer ausgefallen.

Der aktuelle Rückgang der Umsätze ist laut Orascom auf das Hotelgeschäft zurückzuführen, insbesondere im Oman, das sich noch immer im Lockdown befinde. Im Gegensatz hätten sich Segmente Immobilien und Destinationsmanagement relativ stabil entwickelt. Höhere Einnahmen aus diesen Bereichen hätten dazu beigetragen, das Minus bei den Hotels zu bewältigen, betont Orascom.

Aufgrund der aktuellen Ungewissheiten macht Orascom keine abschliessende Prognosen für das Jahr 2020. Orascom betreibt Hotels, Immobilien und Freizeiteinrichtungen wie Golfplätze und Jachthäfen in sieben Ländern, darunter der Schweiz, Ägypten, den Vereinigten Arabischen Emirate und Oman.