Immobilien und Tourismus
Orascom erholt sich weiter rasant von den Folgen der Coronapandemie

Die Orascom Development Holding von Samih Sawiris meldet erneut gute Quartalszahlen. Das Tourismus- und Immobilienunternehmen erholt sich in allen Geschäftsbereichen rasant von der Pandemie.

Samuel Thomi
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Samih Sawiris (M.) kann mit seiner weltweit tätigen Firmengruppe Orascom erneut gute Quartalszahlen vorlegen.

Samih Sawiris (M.) kann mit seiner weltweit tätigen Firmengruppe Orascom erneut gute Quartalszahlen vorlegen.

Urs Hanhart

Die langsame Rückkehr zur Normalität, die Wiedereröffnung der Arbeitsplätze und die Wiederaufnahme von Sportereignissen: Das alles schlägt sich leicht verzögert auch in den Geschäftszahlen der Firmengruppe von Samih Sawiris nieder. Wie das weltweit tätige Tourismus- und Immobilienunternehmen Orascom Development Holding mit Hauptsitz in Altdorf am Dienstag mitteilt, sind die Gesamteinnahmen im dritten Quartal um fast 43 Prozent auf knapp 372 Millionen Franken gestiegen. Der Nettogewinn kletterte auf 9 Millionen Franken. Zum Vergleich: Im Vorjahreszeitraum hatte Orascom noch ein Minus von 26,6 Millionen geschrieben.

Vergleiche man die aktuellen Umsatzzahlen mit denjenigen vom Zeitraum von vor der Coronapandemie, verzeichne das Unternehmen «immer noch ein starkes Wachstum» von gut 14 Prozent, schreibt Orascom. Besonders stark gestiegen sind demnach auch im dritten Quartal des laufenden Jahres die Immobilienverkäufe. Konkret stiegen die Netto-Verkäufe um über 50 Prozent auf 444,9 Millionen Franken. Zudem konnte das Unternehmen auch im dritten Quartal seine Kosten weiter senken.

Im vergangenen Jahr schrieb der Immobilienentwickler und Hotelbetreiber Orascom einen hohen Verlust. Vor allem das Hotelgeschäft litt stark unter der Coronakrise. Unter dem Strich verzeichnete die Gesellschaft des Investors Samih Sawiris einen Reinverlust von 38,4 Millionen Franken. Während der Umsatz in der Immobiliensparte auch 2020 um 5,3 Prozent auf 245 Millionen zulegen konnte, brach derjenige bei den Hotels um 63 Prozent auf 62,5 Millionen ein. Im ersten Quartal des laufenden Jahres kehrte das Unternehmen jedoch wieder zurück in die Gewinnzone.

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