Immobilienunternehmen von Baukonzern Implenia startet an der Schweizer Börse

An der Schweizer Börse sind am Freitag erstmals Aktien der Ina Invest Holding gehandelt worden. Der Baukonzern Implenia und dessen Tochtergesellschaft Ina Invest zeigen sich mit der Kapitalerhöhung zufrieden.

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Der Schweizer Baukonzern Implenia bringt seine Immobilientochter Ina Invest AG am Freitag an die Börse. (Symbolbild)

Der Schweizer Baukonzern Implenia bringt seine Immobilientochter Ina Invest AG am Freitag an die Börse. (Symbolbild)

Keystone

(sat) Am Freitag ist es in Zürich zum ersten Börsengang des Jahres gekommen. Implenia hat indirekt einen Teil seines Immobilien- und Projektportfolios an die Schweizer Börse gebracht. Wie der Schweizer Baukonzern gleichentags mitteilte, erzielt die Holdinggesellschaft Ina Invest durch die Kapitalerhöhung einen Bruttoerlös von 116 Millionen Franken. Netto dürften ihr am Ende 109 Millionen übrig bleiben. Implenia hat in das Spin-off Ina Invest rund die Hälfte seiner Immobilien und Projekte ausgelagert. Kotiert worden an der Börse ist nun aber lediglich deren Holdinggesellschaft.

«Mit dem Nettoerlös wird primär die Realisierung des Entwicklungsportfolios in der Schweiz finanziert», teilt Implenia mit. Zudem plane Ina Invest, damit ihr bereits «starkes Investitionsportfolio» im Schweizer Immobilienmarkt weiter auszubauen. Der Angebotspreis der neuen Ina-Invest-Holding-Aktie war vor der Kotierung auf 22.42 Franken festgelegt worden. Dies entspricht dem Maximum einer vorausgegangenen Bewertung des Unternehmens.

Die Holding-Aktien wurden am Freitag als Sachdividende an die Implenia-Aktionäre ausgeschüttet. Nach der Kapitalerhöhung wird Implenia laut Mitteilung noch 43 Prozent am Spin-off kontrollieren. Die Mehrheit von 57 Prozent bleibt bei Ina Invest. Die Mehrheit der rund 5,17 Millionen ausgegebenen Aktien hatten im Rahmen der Kapitalerhöhung Implenia-Aktionäre gezeichnet.