Industrie
Dätwyler korrigiert seine Jahresziele nach unten

Der Urner Industriekonzern Dätwyler senkt seine Zielwerte für das laufende Geschäftsjahr. Grund dafür sind unter anderem die Corona-Lockdowns in China.

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Die harten Covid-Lockdowns in China und die steigenden Inputkosten veranlassen Dätwyler zu einer Korrektur der Zielwerte für 2022.

Die harten Covid-Lockdowns in China und die steigenden Inputkosten veranlassen Dätwyler zu einer Korrektur der Zielwerte für 2022.

Keystone

Obwohl Dätwyler weiterhin uneingeschränkt lieferfähig sei, habe sich das Umsatzwachstum gedämpft. Ebenfalls einen Einfluss haben steigende Inputkosten und der Mangel an Elektronikkomponenten in der Auto-Industrie. Zudem sorgen die zeitverzögerte Wirkung der umgesetzten Preiserhöhungen und Kosteneinsparungen für einen temporären Margendruck, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilt. In seiner korrigierten Prognose geht Dätwyler für das Gesamtjahr 2022 nun von einem Umsatz zwischen 1,15 und 1,2 Milliarden Franken aus.

Im vergangenen Geschäftsjahr hat der Konzern einen Umsatz von 1,1 Milliarden erwirtschaftet. Bei der Bekanntgabe der Jahreszahlen im Februar ging Dätwyler noch von einem Umsatzwachstum am oberen Ende des Zielbands von 6 bis 10 Prozent aus. Mit den neuen Zielwerten läge das Wachstum bei 4 bis 9 Prozent. Im weiteren rechnet der Urner Industriekonzern mit einer Ebit-Marge zwischen 13 und 16 Prozent, im Gegensatz zu den zuvor angepeilten 18 bis 21 Prozent. (dpo)