Industrie
Engpässe bei Holzlieferungen fordern Schreinerbranche heraus

Holz wird den Schreinern derzeit nur mit Verzögerung und erhöhten Preisen geliefert. Das hat auch Folgen für Auftraggeber der Schreinerbetriebe.

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Schreiner müssen mit bis zu 60 Prozent höheren Beschaffungspreisen beim Holz rechnen. (Symbolbild)

Schreiner müssen mit bis zu 60 Prozent höheren Beschaffungspreisen beim Holz rechnen. (Symbolbild)

Keystone

(dpo) Die Nachfrage nach Holz und Holzprodukten ist aktuell gross. Gleichzeitig steigen die Kosten für chemische Stoffe und Zulieferprodukte. Das hat zur Folge, dass Schreiner Holz nur verzögert und zu höheren Preisen erhalten, wie der Verband Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten am Freitag mitteilt.

Lieferzeiten von 10 bis 14 Wochen seien derzeit an der Tagesordnung und bei den Beschaffungspreisen müsse mit einer Erhöhung von bis 60 Prozent gerechnet werden, heisst es. Dies habe auch mit den Auswirkungen der Coronapandemie auf die Lieferketten zu tun. Zudem seien die Lagerbestände der Schreinerlieferanten auf einem tiefen Stand. Diese Situation hat sich laut Mitteilung in den letzten Wochen massiv verschärft und werde noch bis im Herbst andauern.

Der Engpass betrifft auch Auftraggeber oder Partner der Schreiner. So könnten Preisgarantien gegenüber Architekten oder Generalunternehmern nur für kurze Zeiträume gewährleistet werden.