Jahresabschluss 2020

Geberit vermeldet trotz Coronakrise ein leichtes Umsatzwachstum

Der Schweizer Sanitärtechnikkonzern Geberit hat letztes Jahr ein Umsatzwachstum von 1,3 Prozent erzielt. Wegen negativen Währungseffekten ging der Nettoumsatz jedoch insgesamt zurück.

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Die Geberit Gruppe verzichtete in der Coronakrise auf Kurzarbeit. (Symbolbild)

Die Geberit Gruppe verzichtete in der Coronakrise auf Kurzarbeit. (Symbolbild)

Keystone

(agl) Die Geberit-Gruppe erzielte 2020 einen Nettoumsatz von knapp drei Milliarden Franken. Das sind 3,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Bereinigt um die negativen Währungseffekte in Höhe von 136 Millionen Franken resultiert jedoch ein leichtes Plus von 1,3 Prozent. «Damit gelang es, den Umsatz trotz der Krise zu steigern und weitere Marktanteile zu gewinnen», schreibt der Konzern in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Am stärksten durch die Pandemie belastet war das zweite Quartal mit einem Umsatzeinbruch von 10,7 Prozent. Im dritten und vierten Quartal konnte Geberit die Verluste jedoch wieder ausgleichen, mit Wachstumsraten von 8,5 respektive 3,2 Prozent. Ein Grund für die positive Entwicklung sei der Entscheid gewesen, auf Kurzarbeit zu verzichten, schreibt Geberit weiter. Das Unternehmen habe «die Präsenz bei den Kunden auch während der Lockdown-Perioden» nicht reduzieren wollen.

Die Geberit-Gruppe mit Hauptsitz in Rapperswil-Jona SG ist weltweit tätig und verfügt über 29 Produktionswerke, davon sechs in Übersee. Insgesamt beschäftigt Geberit laut eigenen Angaben 12'000 Mitarbeitende in rund 50 Ländern. Den vollständigen Jahresabschluss 2020 präsentiert das Unternehmen am 12. März.

Im Weiteren gibt Geberit bekannt, dass Finanzchef Roland Iff nach 17 Jahren im Amt Ende 2021 in den Ruhestand tritt. Die Nachfolgesuche wurde eingeleitet.