Jahreszahlen 2020
Alpiq: Weniger Umsatz, dafür ein höheres Betriebsergebnis

Die Alpiq Gruppe blickt auf ein gutes Geschäftsjahr zurück. Sie konnte in allen drei Geschäftsbereichen positive Ergebnisbeiträge verzeichnen.

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Alpiq profitierte im vergangenen Jahr unter anderem von einer höheren Nachfrage nach flexibler Stromproduktion.

Alpiq profitierte im vergangenen Jahr unter anderem von einer höheren Nachfrage nach flexibler Stromproduktion.

Bild: Keystone

(abi) Die Alpiq Gruppe erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen EBITDA vor Sondereinflüssen von 262 Millionen Franken. Im Vorjahr waren es noch 110 Million gewesen. Das teilte der Energiekonzern am Donnerstag mit. Alle drei Geschäftsbereiche hätten positive Ergebnisbeiträge verzeichnet. Der Nettoumsatz sank um 6 Prozent auf 3,8 Milliarden Franken. Das Reinergebnis beträgt 110 Millionen Franken nach einem Minus von 268 Millionen im Vorjahr.

Alpiq profitierte im vergangenen Jahr insbesondere von den abgesicherten Strompreisen für die Schweizer Produktion, von der höheren Nachfrage nach flexibler Stromproduktion sowie von der höheren Marktvolatilität an den Energiemärkten, wie es weiter heisst. Insgesamt produzierte der Konzern 13'690 Gigawattstunden Strom.

«2020 war für Alpiq das Jahr der Neuausrichtung. Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung haben gemeinsam den Unternehmenszweck neu definiert und wir haben uns verpflichtet, diesen auch zu leben: Unser nachhaltiges Energiegeschäft trägt zu einem besseren Klima bei und verbessert die Versorgungssicherheit», wird Verwaltungsratspräsident Jens Alder im Geschäftsbericht zitiert.