Jeder fünfte Selbständige beantragt Entschädigung auf Erwerbsersatz

In den ersten fünf Tagen sind über 70'000 Anmeldungen von Selbständigerwerbenden für die neue Corona-Entschädigung bei den kantonalen Ausgleichskassen eingegangen.

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Als Friseure ihren Kunden noch die Haare schneiden durften.

Als Friseure ihren Kunden noch die Haare schneiden durften.

Keystone

(rwa) Die meisten Selbständigerwerbenden meldeten als Grund für die Anmeldung die Schliessung ihres Betriebs aufgrund der getroffenen Massnahmen des Bundesrates, teilte die Konferenz der kantonalen Ausgleichskassen am Sonntag mit. Leistungen erhalten können aber auch Personen bei Erwerbsausfall infolge einer ärztlich verordneten Quarantäne oder wegen des Wegfalls der Fremdbetreuung für Kinder unter zwölf Jahren.

Die Ausgleichskassen setzen nach eigenen Angaben alles daran, damit erste Gelder ab Mitte April ausbezahlt werden können. Die Entschädigung beträgt 80 Prozent des durchschnittlichen Einkommens, höchstens aber 196 Franken pro Tag. Den Höchstbetrag des Taggeldes erreichen Arbeitnehmende mit einem durchschnittlichen Monatslohn von 7350 Franken.