Wirtschaft
Keine rosigen Aussichten zum Start ins neue Jahr

Die Konjunktur ist wegen Corona unter Druck. Das KOF-Konjunkturbarometer ist im Januar deutlich gesunken und fällt unter seinen langjährigen Durchschnittswert.

Drucken
Die Aussichten für das Gastgewerbe trüben die Konjunkturprognose. (Symbolbild)

Die Aussichten für das Gastgewerbe trüben die Konjunkturprognose. (Symbolbild)

Keystone

(abi) Die Schweizer Wirtschaft ist unter Druck: Das KOF-Konjunkturbarometer fällt im Januar erstmals seit Juli 2020 unter seinen langjährigen Durchschnittswert von 100 Punkten und liegt neu bei 96,5. Dies teilt die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich am Freitag mit. Der Rückgang beträgt im Vergleich zum Vormonat 7,6 Punkte. Als Grund dafür nennt die KOF die Coronapandemie, die nun wieder stärker auf der Wirtschaft laste und für trübe Konjunkturperspektiven sorge.

Besonders die Indikatorenbündel für das Gastgewerbe und die übrigen Dienstleistungen seien verantwortlich für den Rückgang. Aber auch die Perspektiven für das Verarbeitende Gewerbe, die Finanz- und Versicherungsdienstleister sowie für die Nachfrage der privaten Konsumenten haben sich verschlechtert. Stabil sind dafür die Aussichten des Baugewerbes.

Im Verarbeitenden Gewerbe stehen vor allem die Branchen Elektro-, Metall-, Textilindustrie sowie der Bereich Papier unter Druck. Dafür entwickeln sich die Indikatoren für den Maschinenbau sowie die Branchen Holz, Glas, Steine, Erden und die Nahrungs- und Genussmittelhersteller positiv.