Kühne+Nagel kämpft mit der Coronakrise

Der Schwyzer Logistiker wurde in den ersten drei Monaten des Jahres stark gebremst. Umsatz und Gewinn gingen deutlich zurück.

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Das Logo des Logistikunternehmens Kuehne+Nagel.

Das Logo des Logistikunternehmens Kuehne+Nagel.

Alessandro Della Bella /KEYSTONE

(rom) Das Logistikunternehmen Kuehne+Nagel mit Sitz in Schindellegi hat wegen der Coronakrise ein schwieriges erstes Quartal hinter sich. Umsatz und Gewinn sind deutlich zurückgegangen – sowohl in der Luft-, wie auch in der Seefracht.

Die Coronavirus-Pandemie hat den Umsatz des Logistikkonzerns im ersten Quartal um 6,2 Prozent auf 4,9 Milliarden Franken gedrückt. Der Gewinn brach um 23,2 Prozent auf 139 Millionen Franken ein. «In den kommenden Monaten wird unser Unternehmen vor grossen Herausforderungen stehen, ist aber angesichts seiner Kundennähe, Agilität und digitaler Angebote gut gerüstet», lässt sich Konzernchef Detlef Trefzger in der Medienmitteilung zitieren. «Eine hohe Liquidität kennzeichnet die solide Finanzkraft des Unternehmens.»

Wie bereits vor kurzem bekannt wurde, will Kuehne+Nagel angesichts der Coronakrise auf die eigentlich geplante Ausschüttung einer Dividende von vier Franken für 2019 verzichten. Wegen der Unsicherheiten um die weitere Entwicklung der Covid-19-Pandemie sowie aufgrund des gegenwärtigen konjunkturellen Umfelds soll das Geld auf einem neuen Konto zurückgehalten werden.