Coronaimpfstoff: Lonza spannt mit Hersteller aus den USA zusammen

Der Basler Pharmakonzern Lonza will sich an der Produktion eines Impfstoffes gegen das Coronavirus beteiligen. Das Rezept soll die US-Firma Moderna liefern – und zwar schon bald.

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Der Hauptsitz von Lonza befindet sich in Basel.

Der Hauptsitz von Lonza befindet sich in Basel.

Keystone

(gb.) Die künftige Zusammenarbeit gaben Lonza und Moderna am Freitag in einer Mitteilung bekannt. Die beiden Pharmafirmen wollen zusammen bis zu einer Milliarde Impfdosen pro Jahr herstellen können. Dafür würden gemäss der Mitteilung dereinst auch die Produktionsstätten von Lonza in Basel genutzt.

Die Firma Moderna aus Massachusetts in den USA gehört zu den weltweit führenden Entwicklern eines Impfstoffs gegen das Coronavirus und hat mit einem möglichen Ansatz bereits eine erste von drei Testphasen abgeschlossen. Ab Juli sollen zusammen mit Lonza die ersten grösseren Mengen für eine zweite Testphase mit 600 Freiwilligen hergestellt werden. Wann der Impfstoff flächendeckend eingesetzt werden könnte, ist der Mitteilung jedoch nicht zu entnehmen.