Luzerner Kantonalbank legt mehrere Bereiche zusammen

Die Luzerner Kantonalbank will den Umbau ihrer Zweigstellen vorantreiben. Hierzu legt sie per 1. Februar mehrere Regionen zusammen – und schliesst im Verlauf der nächsten beiden Jahre zwei Filialen. 

Gregory Remez
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Hauptsitz der LUKB in Luzern.

Hauptsitz der LUKB in Luzern. 

Bild: Sigi Tischler/Keystone, 19. August 2014

Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) vereinfacht ihre Vertriebsstruktur. Wie im vergangenen Jahr angekündigt, legt das Finanzinstitut per 1. Februar 2020 seine bisher acht Regionen in drei Marktbereiche zusammen. Diese werden neu von Luzern, Emmenbrücke und Sursee aus geführt, was auch personelle Veränderungen nach sich zieht. 

Für die Kunden soll sich nichts ändern, intern erwartet die Bank aber Effizienzgewinne. So erlaube die Zusammenlegung, die insgesamt 25 Zweigstellen schneller in Geschäftsstellen mit Beratungsschwerpunkt zu transformieren, schreibt die LUKB in einer Mitteilung. 

Im Zuge der Umstrukturierung kommt es auch zu Schliessungen. So wird noch im Laufe dieses Jahres die Zweigstelle Luzern-Schönbühl geschlossen, jene in Emmenbrücke-Sprengi geht im kommenden Jahr zu. Bis Ende 2021 wird das Luzerner Filialnetz der LUKB also auf 23 Standorte schrumpfen. Die Bank zeigt sich aber überzeugt, den betroffenen Mitarbeitenden – sechs in Luzern-Schönbühl, sieben in Emmenbrücke-Sprengi – neue Jobs anbieten zu können. 

Die Schliessungen begründet die Bank mit der rückläufigen Nachfrage, beispielsweise gingen die Bargeld-Transaktionen an den Schaltern sukzessive zurück. Ein weiterer Abbau des Filialnetzes sei derzeit aber nicht geplant. 

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