Maschinenbau
Bucher Industries verzeichnet markantes Umsatzwachstum

Im ersten Halbjahr 2021 gingen beim Maschinenhersteller Bucher Industries 50 Prozent mehr Aufträge ein als in der Vorjahresperiode. Der Umsatz erreichte fast wieder Vorkrisenniveau.

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Profitierte von der Erholung der Wirtschaft: Maschinenhersteller Bucher Industries. (Symbolbild)

Profitierte von der Erholung der Wirtschaft: Maschinenhersteller Bucher Industries. (Symbolbild)

Keystone

Trotz Schwierigkeiten bei der Beschaffung, der Logistik und der Personalrekrutierung konnte der Hersteller von Landmaschinen, Anlagen und Fahrzeugen am Donnerstag positive Halbjahreszahlen präsentieren. In den Monaten Januar bis Juni gingen Aufträge in der Höhe von 1,7 Milliarden Franken ein, der Nettoumsatz lag bei 1,6 Milliarden Franken. Der Auftragseingang ist damit im Vergleich zur Vorjahresperiode um knapp 50 Prozent gewachsen, der Nettoumsatz um fast 20 Prozent, wie Bucher am Donnerstag mitteilte.

Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT lag in den ersten sechs Monaten bei 179 Millionen Franken, das sind 90 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Das Konzernergebnis wurde gegenüber Vorjahr auf 138 Millionen Franken verdoppelt.

Corona traf Bucher hart

Bucher Industries war 2020 stark von der Coronakrise betroffen. So war der Auftragseingang gegenüber 2019 gruppenweit um 5,7 Prozent auf 2,8 Milliarden Franken zurückgegangen, der Nettoumsatz um 11,8 Prozent auf 2,7 Milliarden Franken. Schwierig war besonders die erste Hälfte 2020, in den letzten Monaten setzte dann eine Erholung ein. Diese habe sich 2021 fortgesetzt, heisst es weiter. Die Schwierigkeiten in der Lieferkette, der Logistik und der Personalrekrutierung hätten sich gegen Ende des ersten Halbjahres 2021 aber akzentuiert, schreibt Bucher. So sei es nicht möglich gewesen, die Kapazitäten im gewünschten Ausmass hochzufahren.

Mit der Verdoppelung des Konzernergebnisses sei dennoch fast wieder das Niveau des Rekordjahres 2019 erreicht worden. Auch die Kapitalrendite (RONOA) sei mit 25 Prozent deutlich über dem langfristigen Zielwert von 20 Prozent gelegen. Für 2021 rechnet der Konzern mit einem insgesamt deutlichen Anstieg von Umsatz, Betriebsgewinnmarge und Konzernergebnis. (wap)

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