Maschinenbau
Bucher Industries ist zurück auf Vorkrisenniveau

In den ersten neun Monaten dieses Jahres erreichte Bucher Industries trotz Problemen bei den Lieferketten wieder die Umsätze des Vorkrisenniveaus 2019.

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Bucher Industries machte in den ersten drei Quartalen 2,4 Milliarden Franken Umsatz.

Bucher Industries machte in den ersten drei Quartalen 2,4 Milliarden Franken Umsatz.

Keystone

Die Auftragsbücher von Bucher Industries sind wieder voll. Die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen sei in den ersten neun Monaten des Jahres auf sehr hohem Niveau gewesen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Gegenüber der Vorjahresprognose sei der Auftragseingang um die Hälfte auf rund drei Milliarden Franken gewachsen. Mit 2,4 Milliarden Franken Nettoumsatz sei das Niveau des rekordhohen Vorkrisenjahrs 2019 wieder erreicht worden, dies trotz Personalmangel und grossen Herausforderungen bei Lieferketten und Logistik.

Diese Schwierigkeiten hätten sich im Lauf der Berichtsperiode akzentuiert, heisst es in einer Mitteilung des Konzerns. Vor allem in den USA sei es nicht gelungen, die Personalkapazitäten im gewünschten Mass zu steigern. Da qualifiziertes Personal knapp geworden sei, sei der Bestand vorwiegend mit temporären Mitarbeitenden erhöht worden. Im September beschäftige Bucher rund 13'500 Mitarbeitende, 7,5 Prozent mehr als im Vorjahr.

Der Hersteller von Landmaschinen, Anlagen und Fahrzeugen mit Sitz in Niederweningen ZH blickte bereits im Sommer nach einem schwierigen Coronajahr 2020 auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2021 zurück: Der Nettoumsatz lag bei 1,6 Milliarden Franken um fast 20 Prozent im Plus, der Auftragseingang wuchs im Vergleich zur Vorjahresperiode um knapp 50 Prozent auf 1,7 Milliarden. Das Konzernergebnis wurde gegenüber dem Vorjahr auf 138 Millionen Franken verdoppelt und erreichte schon fast wieder das Niveau des Rekordjahres 2019. (wap/abi)

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