Mauschelei
Wegen Preisabsprachen: Weko büsst acht Genfer Unternehmen

Mehrere Unternehmen im Raum Genf haben bei Ausschreibungen geschummelt und sich bei den Preisen abgesprochen. Die Wettbewerbskommission büsst die fehlbaren Firmen nun.

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Die Unternehmen sind im Bereich elektrische Installation und Wartung tätig. (Symbolbild)

Die Unternehmen sind im Bereich elektrische Installation und Wartung tätig. (Symbolbild)

Keystone

Acht Unternehmen aus der Region Genf im Bereich elektrische Installation und Wartung haben gesamthaft eine Busse in der Höhe 1,27 Millionen Franken erhalten. Dies gab die Wettbewerbskommission (Weko) am Donnerstag bekannt. Gemäss Mitteilung haben die Unternehmen zwischen 2013 und 2018 «die Preise ihrer Eingaben bei öffentlichen und privaten Ausschreibungen koordiniert und Arbeiten im Elektrizitätsbereich untereinander aufgeteilt».

Dabei seien sie unterschiedlich stark involviert gewesen: «Ihre jeweilige Beteiligung reichte von einem einzigen bis hin zu mehreren Dutzend abgesprochenen Projekten», so die Weko. Unterschiedlich ist auch der Kooperationsgrad der Unternehmen. So hätten mehrere von ihnen wegen Zusammenarbeit während der Untersuchung oder durch Selbstanzeigen von tieferen Bussen profitieren können. Jenes Unternehmen, das die erste Selbstanzeige eingereicht hatte, gelangte in den Genuss eines vollständigen Sanktionserlasses. Die Untersuchungen gegen zwei weitere Unternehmen wurden eingestellt.

Der Entscheid der Weko kann noch an das Bundesverwaltungsgericht weitergezogen werden. (mg)