Medienlandschaft
RMH Regionalmedien fusionieren mit NZZ Regionalmedien

Die Generalversammlung der RMH Regionalmedien hat die Fusion mit NZZ Regionalmedien genehmigt. Das Medienhaus NZZ hielt bereits zuvor eine Mehrheit der Aktienanteile von RMH Regionalmedien.

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Die RMH Regionalmedien fusioniert mit der NZZ Regionalmedien AG. (Symbolbild)

Die RMH Regionalmedien fusioniert mit der NZZ Regionalmedien AG. (Symbolbild)

Keystone

Die NZZ Regionalmedien AG übernimmt die RMH Regionalmedien AG rückwirkend per 1. Januar 2021. Die Übernahme erfolge mittels Absorptionsfusion und unter Ausschluss der Minderheitsaktionäre. Diese erhalten eine Barabfindung von 245 Franken pro Aktie, wie es in einer gemeinsamen Mitteilung vom Dienstag heisst. Die RMH Regionalmedien AG werde im Zuge der Fusion aufgelöst und im Handelsregister gelöscht.

Die RMH Regionalmedien AG war aus der Fusion von LZ Medien und dem «St. Galler Tagblatt» hervorgegangen. Dessen Verwaltungsrat beantragte die Fusion mit der NZZ Regionalmedien. Das Medienhaus NZZ hielt bereits 97 Prozent der Aktienanteile von RMH. Mit der Fusion wollte der Verwaltungsrat die Aktionärsstruktur laut eigenen Angaben vereinfachen.

Die NZZ-Aktionäre beschlossen an ihrer Generalversammlung vom Dienstag zudem, auf die Ausschüttung einer Dividende zu verzichten. «2020 war ein besonderes Jahr. Wir haben diverse Sparmassnahmen ergriffen und gleichzeitig Unterstützungsgelder von Bund und Kanton erhalten», wird Verwaltungsratspräsident Etienne Jornod in einer Mitteilung zitiert. Aus Solidarität mit den Mitarbeitenden und angesichts der noch unsicheren Pandemiefolgen sei der Entscheid deshalb richtig. (dpo/agl)