Migros und Coop beruhigen: Für Nachschub ist gesorgt, es gibt keinen Versorgungsengpass

Hamsterkäufe sorgen derzeit teilweise für leere Regale in den Geschäften der Grossverteiler. Diese beschwichtigen aber und sagen, es gäbe keinen Grund zur Sorge.

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Leere Regale in Zug.

Leere Regale in Zug.

Matthias Jurt

(mg) Man kann sie fast nicht übersehen: Die leeren Regale. Land auf, Land ab sind scheinbar die Regale mit lange haltbaren Lebensmitteln leer gekauft. Mehl, Müesli, Ravioli, Teigwaren: Alles weg. Eine Folge sind wütende Proteste von Kunden auf Social Media, die um die Versorgungssicherheit der Schweiz fürchten. Die Migros bemüht sich um Deeskalation. 

Die Social-Media-Abteilung der Migros gibt sich derzeit alle Mühe die Situation zu entschärfen. Man sei nicht ausgeschossen, sondern sorge so rasch als möglich für Nachschub. Man bitte die Bevölkerung aber um Verständnis, dass derzeit ab und an Artikel nicht sofort wieder in den Regalen sind.  

Auch bei Coop stellte man nach der Bekanntgabe der neuen Massnahmen gegen das Corona-Virus eine Zunahme der Verkäufe fest, wie eine Sprecherin gegenüber Radio SRF sagt, «die Lager sind gefüllt und es gibt keine Versorgungsengpässe. Die Mitarbeiter geben ihr bestes um die leeren Regale aufzufüllen». Grund für die Hamsterkäufe seien anscheinend auch Fake-News, die unter anderem über WhatsApp verbreitet werden.