«Missbräuchliche Praktiken»: Roche und Novartis müssen in Frankreich Geldbusse zahlen

Die Französische Wettbewerbsbehörde verhängt gegen die Pharmariesen Roche und Novartis sowie die Roche-Tochter Gentech eine kumulierte Geldstrafe von 444 Millionen Euro.

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Schweizer Pharmariesen müssen in Frankreich eine Geldbusse bezahlen. Im Bild der Roche-Turm in Basel. (Symbolbild)

Schweizer Pharmariesen müssen in Frankreich eine Geldbusse bezahlen. Im Bild der Roche-Turm in Basel. (Symbolbild)

Keystone

(agl) Grund sind gemäss einem Bericht auf der Website der französischen Wettbewerbskommission «missbräuchliche Taktiken» zur Sicherung des Verkaufs des Medikaments Lucentis. Dieses werde zur Behandlung von altersbedingter Makuladegeneration (AMD) eingesetzt, der häufigsten Ursache von Sehbehinderungen im Alter. Zuerst über die Busse berichtet hat die Nachrichtenagentur AWP.

Konkret sollen Roche, Novartis und Gentech den Verkauf von Lucentis auf Kosten des Mittels Avastin gefördert haben, welches gemäss der Mitteilung der Wettbewerbskommission 30 Mal günstiger ist.