Nach Abstürzen: Post schickt bald wieder Laborproben durch die Luft

Die Post hat ihre Drohnen-Flotte auf Sicherheitsmängel überprüfen lassen und wird bald wieder Laborproben verschicken. Dies, nachdem letztes Jahr zwei Drohnen der Post abgestürzt sind.

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Eine Drohne der Post fliegt im Rahmen eines Tests über Lugano. (Archivbild)

Eine Drohne der Post fliegt im Rahmen eines Tests über Lugano. (Archivbild) 

Alessandro Della Bella

(gb.) Die Schweizerische Post hat die Untersuchung zu den Sicherheitsmängeln an ihrer Drohnen-Flotte abgeschlossen. Ende Januar will sie ihre Kurierdienste wieder aufnehmen. Gemeinsam mit dem Hersteller Matternet hatte die Post nach dem Absturz zweier Drohnen in Zürich im letzten Jahr einen Expertenbeirat eingesetzt, um die Vorfälle zu untersuchen. Beide abgestürzten Drohnen hatten Blutproben transportiert. Nach diesen Vorfällen blieben die Drohnen der Post am Boden.

Gemäss einer Mitteilung der Post vom Donnerstag attestieren die Aviatik-Experten den Drohnen ein hohes Sicherheitslevel. Sie gaben dennoch vier Empfehlungen ab, wie die Sicherheit noch gesteigert werden könnte, wovon einige bereits in Umsetzung seien, schreibt die Post. Etwa hat Matternet das Flugsystem verbessert, wodurch die Drohnen bei Wind noch stabiler werden sollen.

Als erste Institution wird der Spitalverbund EOC Lugano seine Laborproben wieder per Drohne verschicken. Laut der Post sind Laborproben per Drohnenflug im Durchschnitt 45 Minuten schneller am Ziel als per Auto.