Nach Grenzöffnungen: Swiss will ihr Angebot ab Juni wieder hochfahren

Mit dem Juni-Flugplan will die Fluggesellschaft Swiss ihr Angebot wieder erhöhen. Dies soll im Einklang mit den gelockerten Bestimmungen zur Einreise in die jeweiligen Länder geschehen.

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Bald vielleicht wieder in der Luft: Parkierte Maschinen der Swiss auf dem Flughafen in Dübendorf.

Bald vielleicht wieder in der Luft: Parkierte Maschinen der Swiss auf dem Flughafen in Dübendorf.

Keystone

(sat/dpa) Ab dem Flughafen Zürich sollen wieder rund 140 wöchentliche Flüge zu etwa 30 europäischen Zielen angeboten werden, teilte Swiss am Freitag mit. Ab Genf sollen rund 40 Flüge pro Woche an etwa 14 europäische Ziele durchgeführt werden. Auf der Langstrecke werde New York / Newark weiterhin dreimal wöchentlich bedient und auch weitere interkontinentale Strecken sollen hinzukommen. Damit bleibt das Swiss-Angebot nach Übersee weiterhin äusserst beschränkt.

«Wir planen im Juni rund 15 bis 20 Prozent unseres ursprünglichen Angebots wiederaufzunehmen», lässt sich Thomas Klühr, CEO von Swiss, in der Mitteilung zitieren. Und Swiss freue sich sehr, «die Schweiz wieder stärker an die Welt anbinden zu können.» Die Änderungen ab Juni sollen demnächst in den Buchungssystemen aufgeschaltet werden.

Zudem teilte Swiss mit, dass sie die reinen Frachtflüge an verschiedene Destinationen weltweit durch ihre Luftfrachtabteilung Swiss WorldCargo beibehalten will.

Auch der Swiss-Mutterkonzern Lufthansa gibt langsam wieder mehr Schub. Ab Juni sollen bei den Konzern-Airlines Lufthansa, Swiss und Eurowings insgesamt rund doppelt so viele Flugzeuge im Einsatz sein wie bislang, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Die 160 Maschinen sollen die Gäste zu 106 Zielen im In-und Ausland bringen. Darunter sind wichtige Sonnenziele wie Kreta, Mallorca, Sylt oder Rostock. Damit stehen aber immer noch rund 600 Flugzeuge der Gruppe ungenutzt am Boden.