Neuausrichtung der Organisation: Landis+Gyr baut weltweit 700 Stellen ab

Der weltweit tätige Anbieter von Energiemanagement-Lösungen mit Sitz in Zug wird die Belegschaft um rund 12 Prozent reduzieren. Wie viele Stellen in der Schweiz betroffen sind, ist noch unklar.

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Das Unternehmen mit Sitz in Zug will seine Effizienz erhöhen und baut deshalb Stellen ab.

Das Unternehmen mit Sitz in Zug will seine Effizienz erhöhen und baut deshalb Stellen ab.

Keystone

(sku) Indem die Belegschaft weltweit um rund 12 Prozent reduziert werde, sollen die Kostenstruktur optimiert und die Organisation vereinfacht werden. Dies verkündet Landis+Gyr am Mittwoch in einer Medienmitteilung. Das Unternehmen könne aber derzeit noch keine Angaben darüber machen, wie viele Stellen in der Schweiz betroffen sind, heisst es auf Anfrage. Weitere Einzelheiten sollen anlässlich der Veröffentlichung der Halbjahresergebnisse am 28. Oktober bekannt gegeben werden. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen über 5700 Leute.

Die Massnahmen seien angesichts des derzeitigen wirtschaftlichen Umfelds und der aktuellen Aussichten nötig, lässt sich CEO Werner Liebherr in der Mitteilung zitieren. Die Initiative fusse aber auch auf einem globalen Ansatz zur Vereinfachung und Straffung der Organisation. Damit wolle man mehr Kundennähe und schnellere Markteinführungen sowie insgesamt verbesserte Effizienz und höhere Qualität erlangen, heisst es weiter. Landis+Gyr erwartet, dass die Massnahmen im Laufe des Geschäftsjahres 2020 umgesetzt werden.