Novartis startet gut ins neue Jahr und übertrifft eigene Erwartungen

Der Basler Pharmakonzern steigert seinen Gewinn im ersten Quartal um 16 Prozent auf 2,1 Milliarden US-Dollar. Trotz Coronakrise hält Novartis «vorerst» an seinen Geschäftsprognosen für das laufende Jahr fest.

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Vas Narasimhan, der CEO des Schweizer Pharmakonzerns, ist mit Novartis gut ins neue Jahr gestartet.

Vas Narasimhan, der CEO des Schweizer Pharmakonzerns, ist mit Novartis gut ins neue Jahr gestartet.

Patrick Straub / Keystone

(sat) So lag der Nettoumsatz laut Mitteilung vom Dienstag nach den ersten drei Monaten bei 12,3 Milliarden US-Dollar – ein Plus von 11 Prozent gegenüber dem ersten Quartal des letzten Jahres. Womit Gewinn und Umsatz über den eigenen Erwartungen liegen. Der grösste Anteil zum Umsatzplus steuerten wiederum die neuen Medikamente respektive deren Pharmasparte Innovative Medicines und die Generika-Tochter Sandoz bei.

Insbesondere die Nachfrage nach dem neuen Medikament Kisqali (161 Millionen US-Dollar Umsatz und 82 Prozent Wachstum) oder bereits bekannteren wie Entresto (569 Millionen US-Dollar, 62 Prozent) und Cosentyx (930 Millionen, 19 Prozent) hätten zu diesem starken Umsatzwachstum beigetragen.

Weiterhin kein Stellenabbau wegen Corona

An einem eigenen Impfstoff gegen Corona forscht Novartis bekanntlich nicht. Doch will das Unternehmen laut Mitteilung seine «breite Palette von Anstrengungen» weiter vorantreiben, um die globale Reaktion auf Covid-19 zu unterstützten. Derzeit sei Novartis in über 60 Ländern mit grossangelegten klinischen Studien und Spenden sowie lokalen Projekten engagiert.

«Obwohl für das kommende Jahr viele Unsicherheiten bestehen», lässt sich CEO Vas Narasimhan in der Mitteilung zitieren, «behalten wir zu diesem Zeitpunkt unseren Ausblick für das Gesamtjahr bei und werden weiterhin unseren Beitrag zur Überwindung der Pandemie leisten». Auch halte das Unternehmen am abgegebenen Versprechen fest, auf einen Stellenabbau wegen Corona zu verzichten.