Obstbau
Frostnächte haben Aprikosen, Kirschen, Äpfeln und Birnen geschadet

Die vielen kalten Nächte im April haben verschiedenen Obstkulturen geschadet – vor allem im Wallis. Wie gross der Frostschaden ist, kann aber noch nicht beziffert werden.

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Die Obstproduzenten betrieben einen grossen Aufwand, um ihre Fruchtblüten vor dem Frost zu schützen.

Die Obstproduzenten betrieben einen grossen Aufwand, um ihre Fruchtblüten vor dem Frost zu schützen.

Keystone

(abi) Trotz grossen Anstrengungen der Obstproduzenten setzten die zahlreichen Frostnächte den Obstkulturen zu und haben Schäden hinterlassen, wie der Schweizer Obstverband am Dienstag mitteilte. Wie gross die Frostschäden sind, kann momentan noch nicht abgeschätzt werden.

Eine Umfrage in den wichtigsten Obstregionen zeige jedoch, dass der Frost Schäden bei Aprikosen, Kirschen, Frühzwetschgen sowie Birnen und Äpfel verursacht habe. Besonders stark betroffen war das Wallis, das den erwarteten Verlust bei den Aprikosen auf rund 70 Prozent schätzt. Gemäss Obstverband sind die Unterschiede zwischen den Regionen, den verschiedenen Kulturen und den Betrieben beträchtlich.