Pandemie lässt Umsatz um 9,8 Prozent schrumpfen – doch Sanitär-Herstellerin Geberit hält an Strategie fest

Obwohl die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie das Unternehmen stark treffen, hält das Management von Geberit am eingeschlagenen Kurs fest. Möglich sei dies dank einer soliden wirtschaftlichen Basis.

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Auch Sanitär-Herstellerin Geberit ist von der Corona-Krise betroffen.

Auch Sanitär-Herstellerin Geberit ist von der Corona-Krise betroffen.

Keystone

(wap) Grund für den Umsatzrückgang im ersten Halbjahr von 9,8 Prozent seien die Auswirkungen der Coronapandemie auf den europäischen Baumarkt, erklärt Geberit den Umsatzrückgang in einer Medienmitteilung vom Montag. Vor allem in Grossbritannien und Irland musste die Schweizer Sanitär-Herstellerin mit Sitz in Rapperswil-Jona mit 34 Prozent ein starker Rückgang hingenommen werden, ebenso in Italien mit 25 Prozent sowie in Frankreich und auf der iberischen Halbinsel mit rund 20 Prozent. Hier hatten Stopps auf Baustellen die entsprechenden Auswirkungen. In Nord- und Osteuropa, in den Benelux-Staaten sowie in der Schweiz und Österreich konnte jedoch auch im ersten Halbjahr 2020 der Umsatz leicht gesteigert werden – in der Schweiz um 0,5 Prozent.

Trotz Schwierigkeiten seien die Lieferketten in der Coronapandemie bislang grösstenteils intakt geblieben, heisst es in der Mitteilung weiter. Abbaupläne gebe es keine. Man sehe derzeit keinen Grund, die Budgets zu reduzieren. Aufgrund der soliden Bilanz halte das Management an den bisherigen Prioritäten fest.