Peter Löscher
Verzicht auf Wiederwahl: Sulzer muss einen neuen Präsidenten suchen

Der weltweit tätige Schweizer Industriekonzern Sulzer muss einen neuen Präsidenten suchen: Peter Löscher wird 2020 nach acht Jahren auf eine erneute Wiederwahl verzichten.

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Tritt bei Sulzer kommendes Jahr als Präsident ab: Peter Löscher, hier in einer Archivaufnahme als ehemaliger Siemens-Chef.

Tritt bei Sulzer kommendes Jahr als Präsident ab: Peter Löscher, hier in einer Archivaufnahme als ehemaliger Siemens-Chef.

Keystone

Sulzer dankt seinem scheidenden Präsidenten in einer Mitteilung vom Dienstag für die strategische Neuausrichtung des Konzerns. Und auch dafür, dass der heute 64-Jährige es 2018 «durch rasches und entschlossenes Handeln» geschafft habe, dass Sulzer als Folge von US-Wirtschaftssanktionen nicht handlungsunfähig wurde. Zur Neubesetzung des Präsidiums will sich der Sulzer-Verwaltungsrat erst später äussern.

Vor seinem Präsidium bei Sulzer war der Österreicher 2007 bis 2013 CEO des deutschen Mischkonzerns Siemens. Seit 2020 ist Peter Löscher zudem Präsident der Telefónica Deutschland Holding AG. (sat)

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