Produzenten- und Importpreise sinken im März leicht

Gesamthaft beträgt der Rückgang 0,3 Prozent. Bei beiden Preisindizes waren dafür vor allem die günstiger gewordenen Mineralölprodukte verantwortlich.

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Die tiefen Erdölpreise wirken sich in verschiedenen Branchen auf die Preise aus. (Symbolbild)

Die tiefen Erdölpreise wirken sich in verschiedenen Branchen auf die Preise aus. (Symbolbild)

Barbara Hettich

(gb.) Das Bundesamt für Statistik hat am Donnerstag den Produzenten- und Importpreisindex des Monats März mitgeteilt. Gemäss einer Mitteilung des Amts gingen die Produzentenpreise um 0,1 Prozent zurück und die Importpreise um 0,8 Prozent. Insgesamt beträgt der Rückgang 0,3 Prozent und ist damit weniger stark als im März des Vorjahres. Damals sanken die Preise um 2,7 Prozent.

Laut dem BFS sind bei beiden Kategorien die tieferen Preise für Mineralölprodukten für den Rückgang verantwortlich. Billiger geworden sind aber auch Nahrungs- und Futtermittel sowie Autos und Automobilteile. Bei den Importen waren die Preissenkungen zudem bei Erdgas, Bekleidung, Metallen, Lederwaren und Reiseartikeln sichtbar. Steigende Preise verzeichnet das BFS hingegen für Schrott und bei den Importen für Kern- und Steinobst.

Das BFS teilte weiter mit, dass es wegen der Coronakrise Schwierigkeiten haben wird, die Daten für den Monat April zu erheben. Über die Qualität der Ergebnisse will das BFS bei der Veröffentlichung aber ebenfalls informieren.