Reisen
Dufry verliert beinahe 70 Prozent Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal

Noch immer tummeln sich an den Flughäfen viel weniger Leute als noch vor der Krise. Das bekommt auch der Duty-Free-Betreiber Dufry hart zu spüren.

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Dufry musste gegenüber dem Vorjahr einen kräftigen Umsatzeinbruch hinnehmen.

Dufry musste gegenüber dem Vorjahr einen kräftigen Umsatzeinbruch hinnehmen.

Keystone

Es ist ein bemerkenswerter Einbruch und trotzdem sieht Dufry einige positive Zeichen: Um knapp 68 Prozent sanken die Verkäufe des Reise-Detailhändlers, der zahlreiche Duty-free-Shops betreibt, gegenüber dem Vorjahresquartal. Das erste Quartal 2020 war aber auch das letzte Quartal mit einem grösserem Flugvolumen. So sieht das Unternehmen mittlerweile nun «schrittweise Verbesserungen». Insgesamt hat das Unternehmen mit Sitz in Basel in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres 460 Millionen Franken erwirtschaftet (2020: 1,4 Milliarden Franken).

Mut machen dem Unternehmen der Impffortschritt und damit verbunden auch die wiedererstarkte Reiselust. Gleichzeitig hat Dufry im vergangenen Jahr ein umfassendes Sparprogramm ausgelöst und sei auf dem Weg Einsparungen in Höhe von bis zu 670 Millionen Franken gegenüber 2019 zu erzielen. Noch immer seien einige der Shops geschlossen. «Das Kundenverhalten deutet auf eine anhaltende Nachfrage nach Reisen und Reiseeinzelhandel hin, und wir sind gut positioniert, um den Umsatz mit weiteren Wiedereröffnungen zu beschleunigen», lässt sich CEO Julián Díaz in der Mitteilung zitieren. Auf eine konkrete Prognose für das Geschäftsjahr verzichtet das Unternehmen. (mg)