Repower kann operatives Ergebnis deutlich steigern

Die Repower hat im Geschäftsjahr 2019 das Ergebnis des Vorjahres übertroffen. Aufgrund des Coronavirus sieht sich das Energieunternehmen aber mit ungewissen wirtschaftlichen Auswirkungen konfrontiert.

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Der Energiekonzern konnte sein operatives Betriebsergebnis 2019 steigern.

Der Energiekonzern konnte sein operatives Betriebsergebnis 2019 steigern.

Keystone

(dpo) Repower schliesst im Geschäftsjahr 2019 das operative Betriebsergebnis (EBIT) mit 65 Millionen Franken ab und steigerte das Ergebnis des Vorjahres somit um 30 Millionen. Zum guten Ergebnis beigetragen habe der Markt Italien. Mit einem EBIT von 50,9 Millionen erreichte Repower Italien das beste Ergebnis ihrer bisherigen Geschichte, wie das Unternehmen am Dienstag bekannt gab.

Das operative Betriebsergebnis im Markt Schweiz betrug 29,8 Millionen Franken, was einem Plus von 70,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Positiv auf das Ergebnis habe sich unter anderem die verbesserte Wasserkraftproduktion ausgewirkt. Die Hydrokraftproduktion aus eigenen Anlagen sei mit 719 Gigawattstunden 8 Prozent höher ausgefallen als im Vorjahr.

Mit 1,9 Milliarden Franken lag die Gesamtleistung der Repower hingegen 7,3 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Hauptgründe dafür seien leicht geringere Umsätze im Energiehandel in der Schweiz und in Italien. Zwar habe man in Lokalwährung die Vertriebsumsätze in Italien gesteigert, doch der unter dem Vorjahr liegende durchschnittliche Euro-Wechselkurs neutralisierte diesen Effekt in Schweizer Franken.

Dividende für die Aktionäre

Laut Mitteilung wird Repower in den nächsten drei Jahren 150 Millionen Franken für die Gesamterneuerung der Puschlaverwerke aufwenden. Es handle sich um die grösste Erneuerungsinvestition in der Geschichte des Unternehmens

Aufgrund des guten operativen Jahresergebnisses werde Repower den Aktionären zum zweiten Mal in Folge eine Dividende ausschütten. Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung vom 20. Mai 2020 eine Dividende in der Höhe von 2.50 Franken pro Aktie.

Neben den regulatorischen Aspekten der Energiewende stünden in nächster Zeit zwei Herausforderungen im Vordergrund, betont Repower: die Entwicklung der tiefen Energiehandelspreise und die wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus. Mit Blick auf diese Herausforderungen erwartet der Energiekonzern für das Jahr 2020 ein tieferes Unternehmensergebnis.