«Schlechtestes Auto-Jahr» seit Ölkrise: Automarkt schrumpft wegen Corona um einen Drittel

103'201 Fahrzeuge sind in der Schweiz und in Liechtenstein im ersten Halbjahr neu immatrikuliert worden. Das entspricht einem Rückgang von 34,3 Prozent, wie der Verband Auto Schweiz am Mittwoch mitteilte.

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Das Auto feiert zwar gerade ein Revival, doch Neuwagen sind in der Coronakrise weniger gefragt. (Symbolbild)

Das Auto feiert zwar gerade ein Revival, doch Neuwagen sind in der Coronakrise weniger gefragt. (Symbolbild)

Gaetan Bally / Keystone

(sat) Zwar habe der Juni mit einem deutlich besseren Volumen als die Vormonate abgeschlossen werden können. Doch «der Rückstand von 53'935 Immatrikulationen, die schon jetzt auf 2019 fehlen», werde bis Ende Jahr «eher noch grösser werden», prognostiziert Auto Schweiz.

Die Lockerungen der Massnahmen des Bundes zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie tragen laut Auto Schweiz erste Früchte. So hätten sich die Bestellungseingänge seit der Wiedereröffnung der Showräume «durchaus erfreulich entwickelt». Allerdings geht Auto Schweiz nach wie vor davon aus, dass bis Ende Jahr mit 240'000 neuimmatrikulierten Fahrzeugen «das schlechteste Auto-Jahr» seit der Öl-Krise in den 1970er-Jahren zu Buche stehen werde. Dies entspräche einem Minus von 23 Prozent oder 70'000 Neuzulassungen zu 2019, so Auto Schweiz.