Schweiz bei Wettbewerbsfähigkeit erstmals auf Platz 3 – Amerika fällt weit zurück

Bei einem weltweiten Ranking der Wettbewerbsfähigkeit landet die Schweiz zum ersten Mal auf dem dritten Platz. China und die USA fallen beide in der Rangliste weit zurück.

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Robuste Handelsbeziehungen verhelfen der Schweiz zum dritten Platz im Wettbewerbsfähigkeitsranking des Management-institut IMD. (Symbolbild)

Robuste Handelsbeziehungen verhelfen der Schweiz zum dritten Platz im Wettbewerbsfähigkeitsranking des Management-institut IMD. (Symbolbild)

Keystone

(agl) Die Schweiz landet bei der Wettbewerbsfähigkeit zum ersten Mal auf dem Podest. Den Dritten Platz habe sich das Land Stück für Stück erarbeitet, schreibt das Lausanner Management-Institut IMD, welches das Ranking zur Wettbewerbsfähigkeit jährlich erstellt. «Ein stabiler internationaler Handel treibt ihre wirtschaftliche Performance an», schreibt das IMD in einem am Dienstag publizierten Artikel zur neuen Rangliste. Dazu komme eine starke wissenschaftliche Infrastruktur sowie ein gutes Gesundheits- und Bildungssystem.

Geschlagen wurde die Schweiz auf der Rangliste nur von Singapur auf dem ersten und Dänemark auf dem zweiten Platz. Mit Hongkong und den Niederlanden schaffen es zwei weitere kleine Ökonomien in die Top 5. Weit nach hinten gefallen sind derweil China und die USA. Die USA lag zuvor lange an der Spitze dieses Rankings, wurde aber letztes Jahr von Singapur vom ersten Platz verdrängt und landet dieses Jahr nur noch auf dem zehnten Platz. China verliert derweil sieben Ränge und rutscht auf den 20. Platz ab. Die Ökonomien der beiden Nationen seien durch die Handelskriege angeschlagen, schreibt das IMD dazu.

Das IMD-Weltwettbewerbsranking ist dieses Jahr bereits zum 32. Mal erhoben worden. Es basiert auf Daten von 63 Volkswirtschaften auf der ganzen Welt.