Schweizer Anleger sind überdurchschnittlich pessimistisch

Eine Umfrage der UBS zeigt, dass Anleger weltweit nach wie vor investieren wollen. Doch gerade in der Schweiz ist der Pessimismus ausgeprägter als anderswo.

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Die UBS hat Anleger zum Ausblick an den Börsen befragt. (Symbolbild)

Die UBS hat Anleger zum Ausblick an den Börsen befragt. (Symbolbild)  

Keystone

(gb.) Die UBS hat im April über 4000 Anleger und Firmeninhaber in 14 Regionen der Welt nach ihrer Investitionslust befragt. Dabei gab knapp die Hälfte an, ihre Aktienportfolios in den nächsten sechs Monaten behalten zu wollen. 37 Prozent wollen gar mehr investieren. Die Ergebnisse der Umfrage veröffentlichte die UBS am Mittwochmorgen.

Doch unter den Regionen gibt es grosse Unterschiede, vor allem auch in Bezug auf die Schweiz, wie der Mitteilung zu entnehmen ist. Während weltweit 46 Prozent der Befragten angaben, optimistisch zu sein für den kurzfristigen Ausblick, waren dies in der Schweiz nur 28 Prozent. Bei der letzten Umfrage vor drei Monaten hatten sich noch 47 Prozent der Schweizer Anleger optimistisch gezeigt. 30 Prozent sind zudem der Ansicht, dass die schlimmsten Auswirkungen der Coronakrise Ende Juni vorbei sein werden. Gemäss der Mitteilung sind dies weniger als im weltweiten Durchschnitt. Immerhin gedenken 35 Prozent in den nächsten sechs Monaten mehr zu investieren.

Am stärksten ist der Optimismus unter den Anleger in Asien. Dort gaben 51 Prozent der Befragten an, in den nächsten sechs Monaten mehr investieren zu wollen. Auch in Europa und Lateinamerika liegt der Anteil investitionsfreudiger Anleger höher als in der Schweiz.