Schweizer Logistikkonzern Kühne+Nagel trennt sich von britischen Geschäftsbereichen

Der Schweizer Logistikkonzern Kühne+Nagel verkauft einen Grossteil seines britischen Kontraktlogistikgeschäfts. Die vom Verkauf betroffenen Geschäftsfelder erwirtschafteten letztes Jahr 750 Millionen Umsatz.

Hören
Drucken
Teilen
Kühne+Nagel verkauft einen Grossteil des britischen Kontraktlogistikgeschäfts an XPO Logistics.

Kühne+Nagel verkauft einen Grossteil des britischen Kontraktlogistikgeschäfts an XPO Logistics.

Gaetan Bally / KEYSTONE

(sat) Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, sind vom Verkauf an den vergleichbar grossen US-amerikanischen Logistikdienstleister XPO Logistics 7500 Mitarbeitende betroffen. Veräussert werden sollen die britischen Geschäftsfelder Drink Logistics, Food Services und Retail & Technology. Über den Kaufpreis haben die Parteien laut Mitteilung Stillschweigen vereinbart. Eine Freigabe des Verkaufs durch die Aufsichtsbehörden erwartet Kühne+Nagel in der zweiten Jahreshälfte.

Der international tätige Schweizer Logistikkonzern Kühne+Nagel mit Sitz in Schindellegi SZ hat 2019 21,09 Milliarden Franken Umsatz gemacht, was einem Anstieg von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Reingewinn konnte um 3,6 Prozent auf 800 Millionen gesteigert werden. Beim Ausblick auf das neue Jahr unterstrich CEO Detlef Trefzger die Bedeutung Asiens. Darum hat der Konzern auch bereits beschlossen, die bisher zwei Asien-Geschäftseinheiten zu einer zusammenzufassen.