Sunrise legt bei Umsatz und Gewinn zu

Der Telekomkonzern Sunrise ist solide ins neue Geschäftsjahr gestartet. Er steigerte den Umsatz im ersten Quartal leicht. Der Nettogewinn ging dagegen zurück. Grund dafür war der Verkauf von Mobilfunkmasten im letzten Jahr.

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Mehr Umsatz, weniger Gewinn: So ist Sunrise ins neue Geschäftsjahr gestartet.

Mehr Umsatz, weniger Gewinn: So ist Sunrise ins neue Geschäftsjahr gestartet.

Keystone

(rwa) Sunrise erwirtschaftete in den ersten drei Monaten des Jahres einen Gesamtumsatz von 459 Millionen Franken – 2,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Verantwortlich waren der Serviceumsatz sowie die stabilen Erlöse bei der Hardware und beim Handel mit Telefonminuten im Ausland («Hubbing»), wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Dagegen fiel der Nettogewinn um 37,2 Prozent auf 22 Millionen Franken. Der letztjährige Gewinn habe vom Verkauf von Mobilfunkmasten profitiert, begründet Sunrise den Gewinntaucher. Konzernchef André Krause spricht in der Mitteilung von einem «soliden Ergebnis».

Die Coronakrise geht aber auch nicht spurlos am Telekomkonzern vorbei. Für 2020 erwartet Sunrise einen tieferen Umsatz. Dennoch wird eine Dividende in der Höhe von rund 4.60 Franken pro Aktie vorgeschlagen.