Gewinn der Trisa-Gruppe schrumpft wegen Abschreibungen

Dem Familienunternehmen Trisa hat der starke Franken letztes Jahr zu schaffen gemacht. Der Umsatz stagnierte bei 218,2 Millionen Franken. Wegen Abschreibungen sank der Gewinn deutlich. 

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Keystone

(rr/rwa) 2019 sei dennoch ein solides Geschäftsjahr gewesen, bilanzierte Trisa-Chef Adrian Pfenniger im Gespräch mit CH Media. Der Umsatz stagnierte bei 218,2 Millionen Franken. «Wichtigste Ursache für die Stagnation ist der wieder erstarkte Franken», so Pfenniger. Zugelegt hat der Zahnbürstenhersteller in Fernost und Südamerika, weniger gut lief das Geschäft in Westeuropa und Nordamerika. Das operative Ergebnis stieg um 2 Prozent.

Der Reingewinn des Trienger Unternehmens hingegen ist um rund einen Fünftel auf 14,5 Millionen Franken geschrumpft. Grund dafür sind die hohen Abschreibungen, welche Investitionen aus früheren Jahren mit sich brachten. 2019 investierte Trisa 21,9 Millionen Franken in Maschinen und neue Produkte.

Auf neu entwickelte Produkte, die in den letzten drei Jahren auf den Markt kamen, entfielen 27 Prozent des Verkaufsumsatzes. Der Verwaltungsrat schlägt den Aktionären eine Dividende von 16 Prozent vor. Die Aktien befinden sich im Besitz der Familie Pfenniger und der Mitarbeitenden.