Uhrenkonzern Swatch macht über 8 Milliarden Franken Umsatz

Der Uhrenkonzern Swatch hat bei Umsatz und Gewinn Einbussen zu vermelden. Gleichzeitig mahnt die Verwaltungsratspräsidentin, dass man generell wieder vermehrt in der Schweiz produzieren solle.

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Verwaltungsratspräsidentin Nayla Hayek an der Generalversammlung 2019.

Verwaltungsratspräsidentin Nayla Hayek an der Generalversammlung 2019.

Keystone

(mg) 8,24 Milliarden Franken betrug den Konzernumsatz bei Swatch im vergangenen Jahr. Das ist um 2,4 Prozent weniger als noch im Vorjahr. Der Konzerngewinn schrumpfte gar um 13,7 Prozent auf 748 Millionen Franken. «Das Berichtsjahr, insbesondere das zweite Halbjahr, war von den Ereignissen in Hongkong geprägt. Nebst den Wechselkursschwankungen hatten sie einen erheblichen Einfluss auf unsere Zahlen», schreibt Verwaltungsratspräsidentin Nayla Hayek im Geschäftsbericht.

Für das laufende Jahr «erwartet die Konzernleitung für 2020 ein gesundes Wachstum in allen Märkten in Lokalwährungen mit Ausnahme von Hong Kong», schreibt Swatch. Hayek schreibt aber auch im Geschäftsbericht: «Ein Virus legt unsere Welt lahm und wieder mal sehen wir, dass die Strategie, in der Schweiz zu produzieren, sehr wichtig ist.» Wir sollten, so Nayla Hayek «wieder mehr darauf schauen, Medikamente, Lebensmittel und Basiskomponenten hier in der Schweiz und nicht nur wegen des Preises im Ausland zu produzieren».