Valora führt Kurzarbeit ein und rechnet mit deutlichen Umsatzeinbussen

Der Kioskkonzern Valora führt wegen der Coronakrise Kurzarbeit ein und stellt Investitionen zurück. Das Unternehmen rechnet für dieses Jahr mit deutlichen Umsatzeinbussen. 

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Valora rechnet in den nächsten Wochen mit weiteren Schliessungen von Verkaufsstellen.

Valora rechnet in den nächsten Wochen mit weiteren Schliessungen von Verkaufsstellen. 

Keystone

(agl) Dies teilte Valora am Donnerstag mit. Obwohl noch rund 80 Prozent der Verkaufsstellen geöffnet seien, rechnet das Unternehmen damit, dass es wegen Krankheitsausfällen und Frequenzverlusten zu weiteren Schliessungen oder zu reduzierten Öffnungszeiten komme. 

Für die betroffenen Mitarbeiter in Verkauf, Verwaltung, Logistik und Produktion will Valora per 1. April Kurzarbeit beantragen. Bis vorerst Ende April übernehme das Unternehmen die Lohndifferenzen dieser Mitarbeiter, heisst es in der Mitteilung weiter. 

Um die Kosten möglichst gering zu halten, stellt Valora sämtliche Investitionen in Expansion und Umbauten vorerst zurück. Der Verwaltungsrat wolle zudem der Generalversammlung beantragen, die Dividende dieses Jahr auszusetzen. «Wir stellen uns auf einen Prozess ein, der uns nicht nur in den nächsten Wochen, sondern über das gesamte Jahr 2020 fordern wird», lässt sich Valora-CEO Michael Mueller in der Mitteilung zitieren.