Vier-Jahres-Kredit
Bundesrat beantragt 250 Millionen Franken mehr für Regionalverkehr

Von 2022 bis 2025 beantragt der Bundesrat für den öffentlichen Regionalverkehr einen Kredit von 4,35 Milliarden Franken. Die weiteren finanziellen Folgen von Corona sollen separat geregelt werden.

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4,35 Milliarden Franken soll der Regionalverkehr für die Periode 2022 bis 2025 erhalten. (Symbolbild)

4,35 Milliarden Franken soll der Regionalverkehr für die Periode 2022 bis 2025 erhalten. (Symbolbild)

Keystone

Konkret will der Bundesrat den Kredit für den regionalen Personenverkehr von 2022 bis 2025 um rund 250 Millionen Franken gegenüber der laufenden Vierjahresperiode aufstocken. Dies beantragt die Landesregierung in ihrer Botschaft an das Parlament, wie das Umwelt- und Verkehrsdepartement Uvek am Freitag mitteilt.

Der Bundesrat begründet die Erhöhung damit, dass die im letzten Herbst in die Vernehmlassung gegebenen Vorschläge grösstenteils auf ein positives Echo gestossen seien. Insgesamt umfasst der Vier-Jahres-Kredit 4,35 Milliarden Franken. Damit sollen unter anderem Investitionen in das Rollmaterial sowie ein Ausbau des Angebots bei den S-Bahnen in Zürich, Freiburg oder der Waadt finanziert werden.

Wie die zweite Pandemiewelle die Finanzen des öffentliches Regionalverkehr belasten wird, lässt sich laut Mitteilung noch nicht genau abschätzen. Daher beantragt der Bundesrat, die weiteren finanziellen Folgen von Corona separat zu regeln. Das Parlament hat bereits Unterstützungen im Umfang von rund 290 Millionen Franken vorgesehen, um die Einnahmeausfälle im Regionalverkehr während der ersten Corona-Welle abzufedern. (dpo)