Von Corona weniger schwer getroffen als erwartet: Die V-Zug-Gruppe macht weiterhin Gewinn

Der Einfluss der Pandemie auf die Unternehmung sei trotzdem gravierend, teilt das Unternehmen mit. Zeitweise seien bis zu 80 Mitarbeitende in Kurzarbeit gewesen.

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Trotz Einschränkungen in der Produktion konnte das Unternehmen seine Position halten.

Trotz Einschränkungen in der Produktion konnte das Unternehmen seine Position halten.

Stefan Kaiser

(wap) Im zweiten Halbjahr könnte sich die Pandemie absatzdämpfend auswirken, schreib die V-Zug Holding AG am Montag in einer Medienmitteilung zu den Halbjahreszahlen. Im ersten Halbjahr hätten die Massnahmen eher kostendämpfend gewirkt, da Messen abgesagt wurden und vertriebsunterstützende Massnahmen und Beratung nicht möglich waren. Die Schutzmassnahmen hätten auch die Produktivität in der Fertigung beeinträchtigt, die Reparatur- und Servicedienstleistungen seien aber jederzeit erfüllt worden.

Für das erste Halbjahr meldet die V-Zug gar eine Steigerung des Nettoerlöses auf 258,6 Millionen Franken. Im Vorjahr waren es 257,7 Millionen gewesen. Der Betriebsgewinn (EBIT) fiel mit 12,9 Millionen deutlich höher aus als in der Vergleichsperiode des Vorjahres, wo nach Rückstellungen für Bodensanierungen 3,7 Millionen Franken verbucht wurden.

Die strategischen Projekte seien auf gutem Weg, heisst es in der Mitteilung. Dies gelte auch für den Bau einer Kühlschrankfabrik in Sulgen. Auch der Börsengang konnte durchgeführt werden, seit dem 25. Juni werden die Aktien der V-Zug Holding AG an der SIX Swiss Exchange gehandelt. Neuer CEO ist ab dem 1. September Peter Spirig. Er übernimmt die Funktion von Heinz M. Buhofer, der die Aufgabe seit letztem Jahr interimistisch ausübt.