Während der Coronakrise werden bedeutend weniger Firmen gegründet

Im April sind laut einem Beratungsunternehmen für Start-Ups so wenige Firmen wie zu letzt vor zehn Jahren gegründet worden. Das Gebot des Abstandhaltens wirkt sich damit auch auf Firmengründungen aus.

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Im April ging die Zahl der Firmengründungen stark zurück. (Symbolbild)

Im April ging die Zahl der Firmengründungen stark zurück. (Symbolbild)

Andrea Stalder

(gb.) Wie das Institut für Jungunternehmen (IFJ) am Freitag mitteilte, sind im April noch 2721 Firmen gegründet worden. Im Vergleich zum Vorjahresmonat seien das 25,5 Prozent weniger. Als Quelle der Daten gibt das Beratungsunternehmen das Schweizerische Handelsblatt an.

Der April sei somit der gründungsschwächste Monat seit zehn Jahren gewesen, teilte das St.Galler Institut für Jungunternehmen weiter mit. Jedoch sei der Krise eine Phase mit überdurchschnittlich vielen Firmengründungen vorausgegangen. Zusammen mit den Monaten Februar und Januar seien im laufenden Jahr damit bereits 14'079 Firmen gegründet worden, was wiederum leicht über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre liege.