Weinbau
Mehr Biodiversität in den Schweizer Rebbergen

Weniger Pestizide und mehr Biodiversität: Der Schweizer Weinbau soll nachhaltiger werden. Denner und IP-Suisse haben ein entsprechendes Projekt lanciert.

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IP-Suisse und Denner setzen sich neu gemeinsam ein für nachhaltigen Weinbau.

IP-Suisse und Denner setzen sich neu gemeinsam ein für nachhaltigen Weinbau.

Keystone

(abi) Auf Anregung des WWF Schweiz haben Denner und IP-Suisse ein Programm lanciert, das verantwortungsvollen und nachhaltigen Weinbau fördern soll. Dieses hat zwei übergeordnete Ziele: die Reduktion von Pflanzenschutzmittel sowie die Förderung der Biodiversität. Das haben Denner und IP-Suisse am Freitag gemeinsam mitgeteilt.

Die Pestizide werden durch eine Beschränkung der Menge und einen streng reglementierten Einsatz reduziert. Die Biodiversität wird gesteigert, indem Rebberge begrünt und darum herum zusätzliche Förderflächen geschaffen werden.

IP-Suisse hat dafür gemeinsam mit der Schweizerischen Vogelwarte Sempach ein Punktesystem entwickelt. Es umfasst zwölf obligatorische sowie weitere Massnahmen. Damit die Weinbauern ihre Weine mit dem Nachhaltigkeitslabel von IP-Suisse, dem Käfer, auszeichnen können, müssen sie mindestens 16 Punkte erreichen. Vier Weinproduzenten haben bereits begonnen, nach den IP-Suisse-Standards Wein zu produzieren. Diese kommen nächstes Jahr auf den Markt.