Wettbewerbskommission büsst IT-Unternehmen wegen Absprachen

Vier Informatikunternehmen sprachen für einen Auftrag der Schweizerischen Nationalbank die Preise ab. Dafür werden die Firmen von der Wettbewerbskommission nun mit 55'000 Franken gebüsst.

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Gegen Preisabsprachen: Die Wettbewerbskommission ist erstmals in der Informatikbranche aktiv geworden.

Gegen Preisabsprachen: Die Wettbewerbskommission ist erstmals in der Informatikbranche aktiv geworden.

Keystone

(wap) Die Busse sei stark reduziert worden, schreibt die Eidgenössische Wettbewerbskommission (Weko) am Dienstag in einer Mitteilung. Dies, weil sich alle beteiligten Unternehmen nach einer Hausdurchsuchung Anfang Jahr kooperativ gezeigt hätten.

Die Weko bekämpft Abreden im Beschaffungswesen. Im vorliegenden Fall sei sie erstmals in der IT-Branche aktiv geworden, schreibt die Wettbewerbskommission in ihrer Mitteilung. Bei den vier gebüssten Unternehmen handelt es sich um drei Lieferanten – Dacoso mit Schweizer Sitz in Dietikon, InfoGuard mit Sitz in Baar, IT District aus Cham – und Adva, die deutsche Herstellerin der von der Nationalbank bestellten Netzwerkkomponenten.