Wirtschaft
Geschlossene Zahnarztpraxen: Der Umsatz von Straumann sank um über 10 Prozent

Die Massnahmen zur Eindämmung der Coronapandemie haben auch den Umsatz von Straumann getroffen. Bereits gegen Ende des Jahres sei aber in allen Regionen eine Erholung spürbar gewesen.

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Das Basler Dentaltechnik-Unternehmen Straumann musste wegen geschlossener Zahnarztpraxen 2020 einen Umsatzrückgang hinnehmen.

Das Basler Dentaltechnik-Unternehmen Straumann musste wegen geschlossener Zahnarztpraxen 2020 einen Umsatzrückgang hinnehmen.

Keystone

(mg) Konkret sank der Umsatz des Basler Dentaltechnik-Unternehmens im letzten Jahr gegenüber dem Vorjahr um 10,7 Prozent auf 1,43 Milliarden Franken. Das teilte Straumann am Dienstag mit. «Nach einem vielversprechenden Start in das Jahr 2020 geriet das Geschäft im zweiten Quartal ins Stocken, als viele Zahnarztpraxen schliessen mussten», heisst es in der Mitteilung. Zum Jahresende seien aber die Umsätze in allen Regionen wieder zum Wachstum zurückgekehrt.

Deutlich kleiner als im Vorjahr fiel auch Straumanns Nettoergebnis aus: Waren es 2019 noch 308 Millionen Franken, beläuft sich sich dieses letztes Jahr auf 92 Millionen Franken. «Angesichts des sehr herausfordernden Umfelds schliessen wir das Jahr 2020 mit einem soliden Ergebnis ab, wenngleich wir bis zum Jahresende nicht das Niveau von 2019 erreicht haben», lässt sich CEO Guillaume Daniellot in der Mitteilung zitieren. Für das laufende Jahr ist der Unternehmer jedoch «vorsichtig optimistisch, dass wir in diesem Jahr ein organisches Umsatzwachstum im hohen einstelligen Bereich erzielen werden.»