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Die Axenstrassen ist ab Samstag für Autos wieder geöffnet

Die Axenstrasse, die nach einem Murgang am 2. Oktober gesperrt wurde, ist ab Samstag 9 Uhr für Autos wieder befahrbar. Aus Sicherheitsgründen dürfen langsame Verkehrsteilnehmer die Gefahrenstelle weiterhin nicht befahren.
Arbeiter stellen das Steinschlagschutznetz am Axen in Stand. (Bild: Bundesamt für Strassen Astra)

Arbeiter stellen das Steinschlagschutznetz am Axen in Stand. (Bild: Bundesamt für Strassen Astra)

(sda)

Der Murgang, bei dem tausend Kubikmeter Material aus dem Gumpischtal südlich von Sisikon UR Richtung Urner See verfrachtet worden waren, war von einem Überwachungs- und Alarmsystem erkannt worden. Das A4-Teilstück zwischen Brunnen SZ und Flüelen UR wurde umgehend mittels Ampeln gesperrt.

Allerdings beschädigte der Murgang Teile des Überwachungs- und Alarmsystems, so dass die wichtige Zufahrtsstrasse zum Gotthard aus Sicherheitsgründen gesperrt blieb. In den letzten Tagen sei das Überwachungs- und Alarmsystem instandgesetzt worden, teilte das Bundesamt für Strassen (Astra) am Freitag mit. Das System werde noch getestet. Ab Samstag 12. Oktober 9 Uhr sei die Strasse wieder offen.

Nicht alle dürfen aber die Axenstrasse beim Felssturzgebiet benutzen. Weil es nur 20 Sekunden dauert, bis im Gumpischtal abstürzende Gesteinsmassen die Strasse erreichen, muss die Strasse innert kurzer Zeit geräumt sein, wenn das Überwachungssystem Alarm schlägt. Landwirtschaftliche Fahrzeuge, Mofa- und Velofahrer sowie Fussgänger dürften den Bereich deswegen nicht queren, schreibt das Astra.

Das Überwachungs- und Alarmsystem war nach einem Felssturz von Ende Juli installiert worden. Die Strasse blieb nach diesem ersten Ereignis bis Mitte September gesperrt. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass die Strasse bei einem neuen Felssturz erneut für längere Zeit geschlossen bleiben müsse, schreibt das Astra.

Das Astra will aber mit weiteren Massnahmen den Schutz der Strasse verbessern. Vorgesehen sind Sprengungen von grossen Blöcken und die Montage weiterer Steinschlagschutznetze. Zudem soll im unteren Gumpischtal ein Ablenkdamm gebaut, der verhindern soll, dass weitere Murgänge unkontrolliert über die Axenstrasse fliessen.

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