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Luzerner Sinfonieorchester erhält 15 Millionen Franken geschenkt

Das Luzerner Sinfonieorchester soll international positioniert und seine musikalische Ausstrahlung erhöht werden. Dazu hat der Unternehmer Michael Pieper mit seiner Familie einen Fonds gegründet und diesen mit 15 Millionen Franken dotiert.
Um etwa herausragende Solisten zu engagieren, erhält das Luzerner Sinfonieorchester Gelder aus einem 15-Millionen-Franken-Fonds. (Bild: KKL Luzern)

Um etwa herausragende Solisten zu engagieren, erhält das Luzerner Sinfonieorchester Gelder aus einem 15-Millionen-Franken-Fonds. (Bild: KKL Luzern)

(sda)

Der Michael und Emmy Lou Pieper (MEP) Fonds für das Luzerner Sinfonieorchester bezweckt die nachhaltige künstlerische und unternehmerische Entwicklung des Residenzorchesters im KKL Luzern, wie das Orchester am Dienstag mitteilte. Die Mittel aus dem Fonds werden etwa für das Engagement herausragender Dirigenten und Solisten eingesetzt.

Aber auch internationale Tourneen, die Programmierung von besonderen Zyklen oder Tonaufnahmen sollen mit dem Geld finanziert werden. Für die Basiskosten des Orchesterbetriebs stehen die Mittel allerdings nicht zur Verfügung.

Das Kapital werde nicht angetastet, nur die realisierten Erträge werden für die Förderung des Orchesters eingesetzt. Der MEP-Fonds dürfte eine der grössten privaten Schenkungen in der Schweiz an ein Sinfonieorchester sein, heisst es in der Mitteilung.

Mit seinen über 200 Jahren ist das Orchester das älteste Sinfonieorchester der Schweiz. Es bietet rund 70 Stellen und wird vom gebürtigen New Yorker Chefdirigenten James Gaffigan geleitet.

Pieper war bereits initiierender Gründungsstifter der Stiftung für das Luzerner Sinfonieorchester. Der CEO der Artemis Group ist Besitzer des Küchenkonzerns Franke. Die operative Leitung von Franke hatte der 72-jährige Milliardär Ende 2012 abgegeben.

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