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Selecta wirft Coca-Cola-Produkte aus dem Automaten

Der Automatenbetreiber Selecta fordert Coca-Cola heraus. In den schweizweit über 8'000 Automaten würden zukünftig weniger Getränke des US-Konzerns angeboten, bestätigte das Unternehmen am Dienstag eine Meldung des Onlineportals «Watson».
Selecta protestiert mit dem «Rauswurf» von Coca-Cola-Produkten gegen die Preispolitik des Unternehmens. (Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Selecta protestiert mit dem «Rauswurf» von Coca-Cola-Produkten gegen die Preispolitik des Unternehmens. (Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

(sda/awp)

Hintergrund sei der Entscheid von Coca-Cola, den Flascheninhalt einzelner Getränke ab dem kommenden April von 500 auf 450 Milliliter zu reduzieren - ohne dabei die Preise zu senken.

Das Angebot von Coca-Cola und Coca-Cola-Zero werde reduziert, alle anderen Produkte aus dem Hause Coca-Cola mit neu 450 Milliliter Inhalt würden «konsequent ausgelistet», hiess es weiter. Produkte wie Fanta, Sprite, Bitter Lemon und Mezzo Mix würden dabei durch Sinalco- und 7-up-Getränke ersetzt.

Den in den Automaten verbleibenden Coca-Colas werde zudem «mindestens eine Reihe» PepsiMax in den herkömmlichen 5dl-Flaschen zur Seite gestellt, schrieb Selecta weiter.

Coca-Cola: Hohe Kosten

Coca-Cola nimmt den Entscheid zur Kenntnis: «Jedem Händler steht es frei, wie er sein Sortiment gestaltet», sagte eine Sprecherin auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP.

Das Unternehme bekenne sich seit 1936 zum Standort Schweiz, meinte sie weiter. Und als Schweizer Unternehmen mit zwei lokalen Produktionsstandorten und rund 800 Mitarbeitenden müssten die hohen lokalen Kosten bewältigt werden.

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