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Warnung per WhatsApp vor mysteriösem Cabrio-Fahrer in Schwyz: Viel Aufregung um nichts

Im Talkessel spreche ein Typ in einem roten Cabrio Schulkinder an. Diese Warnung verbreitete sich auf WhatsApp wie ein Lauffeuer. Die Polizei ermittelte. Sie gibt Entwarnung und weist darauf hin, wie heikel anonyme Warnmeldungen sein können.
Diese anonyme Warnung geisterte am Donnerstag durch Facebook und WhatsApp. (Bild: Geri Holdener, Bote der Urschweiz)

Diese anonyme Warnung geisterte am Donnerstag durch Facebook und WhatsApp. (Bild: Geri Holdener, Bote der Urschweiz)

Am Donnerstag ging um 17 Uhr bei der Kantonspolizei in Schwyz die Meldung ein, dass zwei Knaben von einem Mann angesprochen worden seien. «Die Kapo konnte klären, was vorgefallen ist, und auch mit dem Mann sprechen. Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Kinder», schreibt die Polizei.

Eine ausgeschmückte «wichtige Info an alle Eltern» machte in den Stunden darauf in den sozialen Netzwerken die Runde, Urheber unbekannt. In Seewen, Schwyz, Ibach und Brunnen sei ein rotes Cabriolet gesichtet worden. Der Fahrer halte auf der Strasse an und spreche Kinder auf dem Schulweg an. Man solle mit ihm mitkommen. Verfasst war die Warnung auf Schweizerdeutsch, bemerkenswerterweise im Zürcher Dialekt.

Meldungen teilen macht nicht immer Sinn

Polizeisprecher David Mynall hält fest, dass die Polizei aktiv informieren würde, wenn tatsächlich eine konkrete Gefährung für die Schulkinder festgestellt würde. Die Kantonspolizei ruft zu besonderer Vorsicht bei der Verbreitung von privaten Gefährdungsmeldungen aller Art auf, da diese in der Bevölkerung zu Verunsicherung führen könnten.

David Mynall: «Vor einer Weiterverbreitung ist in jedem Fall zu klären, ob die Polizei selbst eine Fahndung ausgelöst hat oder nicht.» Sollte keine öffentliche Fahndung der Polizei erfolgt sein, sei von einer Weiterverbreitung abzusehen.

Geri Holdener

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